Donnerstag, 9. November 2017

EU-Ziele verlangen Klarheit in der Dieseldiskussion

Ohne Diesel keine 95 g CO2 denkbar

Bonn, 9. November 2017. ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn nahm den aktuellen Beschluss der EU-Kommission zum Anlass, seine Forderung nach politischer Klarheit zum Thema Diesel zu bekräftigen. Der Diesel sei ein entscheidender Faktor, wenn es um Grenzwerte gehe. „Das Erreichen des CO2-Grenzwertes von 95g/km ab 2020 ohne die Dieseltechnik ist bereits undenkbar“, erklärt der Fabrikatssprecher. „Die darauf aufbauenden Ziele der EU-Kommission mit verschärften CO2-Grenzwerten sind ohne den Diesel völlig illusorisch.“

Bei den Autohäusern in Deutschland herrscht große Unsicherheit darüber, in welchem Umfang Diesel künftig noch verkauft werden können. Bereits heute stehen nach  Verbandsinformationen 300 000 Euro 5 Fahrzeuge auf den Höfen der Fabrikatshändler, die nur schwer oder gar nicht zu verkaufen sind. Bei einem Durchschnittspreis von 15.000 Euro bilden diese Fahrzeuge aktuell einen Gesamtwert von rund 4,5 Milliarden Euro ab. Aber auch der Verkauf von neuen Diesel-Pkw stockt aufgrund der Zurückhaltung der Kunden. Der dringend erforderlichen schnellen politischen Entscheidung zur Zukunft des Diesels stehe derzeit die Phase der Regierungsbildung im Weg. Zumindest wird die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig über mögliche Fahrverbote in Stuttgart auch nicht – wie zunächst vermutet – im Februar 2018 fallen. Somit bleibt zu hoffen, dass die politische Weichenstellung vorher erfolgt. Doch die Zeit drängt.

Wenn die EU-Kommission verschärfte Grenzwerte ankündigt, müsse man sich kurzfristig damit beschäftigen, wie diese erreicht werden können. „Wenn wir über Klimaziele reden, brauchen wir zunächst Gewissheit darüber, wie es mit dem Diesel weitergeht“, so Peckruhn. Klarheit sei wichtig für den Handel, der Diesel auf Lager hat, ebenso wie für den Verbraucher. Die Sorge des Automobilhandels vor einer Entwertung seiner Gebrauchtwagenbestände müsse ebenso ernst genommen werden wie die Angst der Verbraucher vor Fahrverboten und damit einhergehendem massivem Wertverlust ihrer Fahrzeuge.

PRESSEMELDUNG ZDK 09.11.2017

Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK)
Der ZDK in Bonn und Berlin vertritt die berufsständischen Interessen von 37 740 Kfz-Meisterbetrieben mit rund 455 500 Beschäftigten. Im Jahr 2016 erzielte das Deutsche Kfz-Gewerbe einen Umsatz von rund 172 Milliarden Euro mit dem Verkauf neuer und gebrauchter Fahrzeuge sowie mit Wartung und Service. Die 37 740 Betriebe sind in 236 Innungen und 14 Landesverbänden sowie 36 Fabrikatsverbänden organisiert. Das Kfz-Gewerbe ist mit rund 91 000 Auszubildenden die Nummer 1 bei der Ausbildung im Handwerk. Die seit 1970 bestehenden Kfz-Schiedsstellen sind Musterbeispiele für praktizierten Verbraucherschutz. Sie regeln außergerichtlich Streitfälle von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern mit Kfz-Innungsbetrieben.


Ansprechpartner:                Claudia Weiler, ZDK-PR-Referentin, Tel.: 0228 / 91 27 273
                                            E-
Mail: weiler@kfzgewerbe.de; Internet: www.kfzgewerbe.de
   

Freitag, 3. November 2017

IONITY – Paneuropäisches High-Power-Charging-Netzwerk

Pressemitteilung Daimler

Joint Venture aus BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und
Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet

Joint Venture aus BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche gegründet: IONITY – Paneuropäisches High-Power-Charging-Netzwerk ermöglicht Elektromobilität auf Langstrecken
·         Gemeinschaftsunternehmen zum Aufbau eines High-Power-Charging (HPC)-Netzwerks für Elektrofahrzeuge nimmt Geschäftsbetrieb auf
·         IONITY errichtet und betreibt circa 400 Schnellladestationen entlang der Hauptverkehrsachsen in Europa bis 2020
·         Aufbau von 20 Stationen in mehreren europäischen Ländern startet bereits in 2017
·         Leistung von bis zu 350 kW ermöglicht signifikante Reduzierung der Ladezeit im Vergleich zu vorhandenen Ladelösungen
·         Markenunabhängige Kompatibilität mit den meisten Elektrofahrzeugen der heutigen und nächsten Generationen durch Combined Charging System (CCS)



München, 3. November 2017 – Mit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens IONITY stellen die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche die Weichen für den Aufbau des leistungsstärksten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Die Errichtung und der Betrieb von insgesamt rund 400 Schnellladestationen bis 2020 sind wichtige Schritte, um Elektromobilität auch auf Langstrecken zu gewährleisten und sie damit im Markt zu etablieren. Das neue Unternehmen IONITY mit Sitz in München hat die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Michael Hajesch (CEO) und Marcus Groll (COO) übernehmen die Geschäftsführung des Joint Ventures (JV). Das IONITY Team wird schon Anfang 2018 rund 50 Mitarbeiter umfassen und sukzessive ausgebaut.
„Die Verfügbarkeit eines flächendeckenden High-Power-Charging-Netzwerks ist für die Marktdurchdringung der Elektromobilität unabdingbar. Die Gründung von IONITY ist ein wichtiger Meilenstein, der zeigt, dass die Automobilhersteller ihre Kräfte dazu bündeln.
Mit der Schaffung des ersten paneuropäischen HPC-Netzes machen wir die Elektromobilität langstreckentauglich. Wir haben dabei insbesondere den Kunden im Blick. Schnelle, komfortable und digital bezahlbare Ladevorgänge sind unser Ziel“, so Michael Hajesch.
Aufbau der ersten 20 Schnellladestationen startet in 2017
IONITY wird bis 2020 insgesamt rund 400 Schnellladestationen errichten und betreiben. Der Aufbau der ersten zwanzig Stationen startet noch in 2017. Diese werden an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen unter anderem in Deutschland, Norwegen und Österreich errichtet. Sie werden öffentlich zugänglich sein und mit einer Entfernung von etwa 120 km zueinander liegen. Dabei setzt IONITY auf die Zusammenarbeit mit starken Kooperationspartnern wie Tank & Rast, Circle K sowie OMV und profitiert insbesondere von deren attraktiven Standorten. Die europaweite Skalierung auf über hundert Schnellladestationen erfolgt in 2018. Jede der IONITY Schnellladestationen wird über mehrere Ladesäulen verfügen. Dadurch erhalten Kunden bis 2020 marken- und leistungs­unabhängig Zugang zu Tausenden von HPC-Ladepunkten. Das HPC-Netzwerk verwendet den europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS). Die Ladeleistung von bis zu 350 kW pro Ladepunkt ermöglicht entsprechend ausgelegten Fahrzeugen eine deutlich kürzere Ladezeit im Vergleich zu heute verfügbaren Systemen. Die Offenheit des Systems und die europaweite Verbreitung werden helfen, die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen deutlich zu erhöhen.
Gemeinsam Europa vernetzen
Eine sorgfältige, an den Kundenbedürfnissen ausgerichtete Standortwahl steht bei der Realisierung des IONITY Netzwerks im Fokus. Auch die intelligente Verknüpfung mit bestehenden Ladelösungen hat das JV im Blick. IONITY steht deshalb in intensivem Austausch mit bestehenden Infrastrukturinitiativen – unter anderem unterstützt von den Gründungsunternehmen und der Politik. Mit den Investitionen in den Aufbau des IONITY Netzwerks bündeln die beteiligten Automobilhersteller ihr Engagement für die Elektromobilität. Zusätzlich baut das Bündnis branchenübergreifend und international auf Kooperationen und starke Partnerschaften.

Die Gründungspartner BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche beteiligen sich zu gleichen Teilen an dem JV. Weitere Automobilhersteller sind ebenso willkommen, sich aktiv am Ausbau des HPC-Netzwerks zu beteiligen.
Mehr Informationen finden Sie unter www.ionity.eu

Donnerstag, 5. Oktober 2017

Fahrrad kann sich vom Träger lösen und in den Verkehrsraum fallen

Öffentliche WarnungTHULE Fahrradträger Sprint 569000 

Flensburg, 4. Oktober 2017. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor der Benutzung von THULE Sprint Fahrradträgern mit der Produktnummer 569000, die seit der Produkteinführung im März 2015 verkauft wurden.


Ein Defekt der Klemmvorrichtung für die vordere Fahrradgabel kann dazu führen, dass das Fahrrad während des Transports aus seiner Verankerung rutscht und in den nachfolgenden Verkehrsraum fallen kann.

Thule Fahrradträger Sprint 5000


Die Fahrradträger wurden über den Zubehörmarkt von Thule Vertragshändlern vertrieben.

Betroffen sind alle THULE SPRINT Fahrradträger mit der Produktnummer 569000, die im Zeitraum März 2015 bis Mai 2016 produziert wurden.

Die Händler und Servicepartner wurden im Mai 2016 entsprechend über den Rückruf informiert und zu einem Umtausch der Fahrradträger aufgerufen. Jedoch konnten diese bisher nicht vollständig aufgefunden werden.

Am neuen und verbesserten Thule Sprint Fahrradträger ist das Thule BringIt! Garantie-Logo an der Unterseite der Schale sichtbar:

neu und verbessert


zurückgerufen



Das KBA fordert alle Nutzer solcher Fahrradträger ohne Garantie-Logo auf, diese vor einer Mangelbeseitigung nicht mehr zu nutzen.

Bitte wenden Sie sich an Ihren Händler oder suchen Sie einen Thule Händler auf, den Sie unter folgender Adresse im Internet finden:



Ansprechpartner Pressestelle KBA:
Herr Stephan Immen, Telefon: +49 461 316-1293

Dienstag, 26. September 2017

ADAC-Winterreifentest 2017:

      Zweitmarken überholen Premiumprodukte


kfztech.de zeigt Ihnen die Ergebnisse des ADAC Winterreifentests: Kostengünstige Modelle erzielen gute Ergebnisse. Verbrauch und Verschleiß sollten miteinkalkuliert werden.

Dass Premiummarken nicht automatisch Top-Bewertungen bekommen, belegt der ADAC regelmäßig mit seinen Reifentests. Dass aber preisgünstige Zweitmarken die teureren Hauptmarken aus demselben Herstellerkonzern überholen, ist neu: mehr
Winterreifentest des DAC:vom Kleinwagen bis zum Crossover - Bild: Wolfgang Grube

Donnerstag, 27. Juli 2017

Neuer Video Kanal auf kfztech.de

Auf kfztech.de gibt es einen neuen Video Kanal, der nach und nach mit Videos und Animationen gefüllt werden wird.

Kleiner Vorgeschmack:

Tesla Model X Lightshow

Tesla Model X Show von kfztechde

Der alte Youtube Channel ist abgeschaltet!

Montag, 22. Mai 2017

Game of Thrones Modifizierte Autos - GoT Modded Cars

Die finale 7. Staffel der weltweit größten Fantasy Serie Games-of-Thrones steht bevor. Am 16. Juli ist der Start für die USA geplant. Kfztech.de bietet allen Fans von GoT, die auch auf Autos stehen, Bilder von modifizierten Autos (Modded Cars) der wichtigsten Häuser der Sieben Königslande an. Carspring hat sich nämlich vorgestellt, was wohl jedes der Häuser von GoT fahren würde, wenn sie die Chance hätten, durch ein Wurmloch in unsere Welt zu kommen. Wie Sie nun sehen werden, hatten alle Häuser viel Geld und viel Phantasie! Von Haus Freys monströsen 4×4 bis zu Haus Lannisters vergoldeten BMW 3er, gibt es einige ernste Boliden aus den sieben Königslanden zu bestaunen.

http://www.kfztech.de/Auto/got/game-of-thrones-modifizierte-autos.htm

Der modifizierte BMW X5 für das Haus Targarien

Montag, 15. Mai 2017

Warnung des KBA:Probleme mit Isofix-Gurten

Kraftfahrt-Bundesamt: Pressemitteilung 13/2017

Öffentliche Warnung

Isofix-Gurte
Möglicherweise auftretende Verletzungen des Kindes bei einem Unfall in ihrer Schwere erhöht

Flensburg, 11. Mai 2017. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) warnt vor der Benutzung von Isofix-Gurten zur alleinigen Befestigung von Kindersitzen und Babyschalen in Kraftfahrzeugen, siehe folgende Beispielfotos:








 
Das KBA hat festgestellt, dass die Verwendung dieser Isofix-Gurte zur alleinigen Befestigung von Kindersitzen und Babyschalen in Kraftfahrzeugen bei einem Unfall die hierbei möglicherweise auf­tretende Verletzung des Kindes in ihrer Schwere erhöht.
Aus diesem Grund soll von der Verwendung abgesehen werden.

Diese Isofix-Gurte wurden von verschiedenen Anbietern im Internet verkauft.


Da diese Anbieter ihren Firmensitz überwiegend in Fernost haben, kann das KBA die Käufer in der Bundesrepublik Deutschland nicht ermitteln und informiert deshalb auf diesem Wege die Öffentlichkeit.

Text und Bilder der Pressemitteilung 
Kraftfahrt-Bundesamt

Samstag, 6. Mai 2017

Kombinationsmöglichkeit von Oldtimer- und Saisonkennzeichen nun gesetzlich verankert

Die Kfz-Innung München-Oberbayern informiert:

Oldtimerkennzeichen und Saisonkennzeichen


München, 05. Mai 2017. Gute Nachricht für Oldtimerbesitzer: Bisher mussten Oldtimer-Fans für das ganze Jahr Kfz-Steuer bezahlen. Im Rahmen der Neufassung der Fahrzeugzulassungsverordnung hat der Gesetzgeber nun klargestellt, dass Oldtimerkennzeichen auch als Saisonkennzeichen zugeteilt werden können. 

Ob die Kombination von Saisonkennzeichen und Oldtimerkennzeichen rechtlich zulässig ist, war bislang aufgrund unklarer Formulierung in der Fahrzeugzulassungsverordnung heftig umstritten. Während einige Zulassungsbehörden diese zuließen, lehnten andere eine solche Kombination ab. Im Rahmen der Neufassung der Fahrzeugzulassungsverordnung hat der Gesetzgeber nun klargestellt, dass Oldtimerkennzeichen auch als Saisonkennzeichen zugeteilt werden können. 

Mit der Konkretisierung werden künftig alle Oldtimerbesitzer entlastet, wenn sie ihr Fahrzeug nur in den Sommermonaten fahren und deshalb mit einem Saisonkennzeichen zulassen wollen. Wer beispielsweise sein Oldtimerfahrzeug nur von Mai bis Oktober zulässt, kann damit die derzeitige Kfz-Steuer von € 191,73 immerhin auf die Hälfte reduzieren.

Automobile Schätzchen - Bild: Kfz-Innung

Rallye-Wochenende für Old- und Youngtimer


Sie sind stolzer Besitzer eines Autoklassikers oder es war schon immer Ihr Traum, einen 
besonderen Oldtimer auszuleihen? Dann haben wir ein Highlight für Sie: 
Freuen Sie sich mit uns auf ein entspanntes Rallye-Wochenende für Old- 
und Youngtimer und automobile Klassiker – vom 07. bis 09. Juli 2017. 

Ausgehend von unserem „Basislager“ in Bad Reichenhall entführt Sie 
unsere Rallye-Strecke in das schöne Berchtesgadener Land. Natürlich 
bleibt auch reichlich Gelegenheit zu entspannten „Benzingesprächen“ mit 
Gleichgesinnten. Es erwartet Sie eine Veranstaltung mit bleibenden 
Erinnerungen und unvergesslichen Momenten – weit weg vom Alltag. 

Teilnahmeberechtigt sind alle Fahrzeuge, deren Baujahr vor dem 31.12.1992 liegt und die über eine Straßenzulassung verfügen. Das Teilnehmerfeld ist auf 70 Fahrzeuge begrenzt! 
Meister-Classic - Bild: Kfz-Innung

Anmeldeschluss: 12.06.2017. Details finden Sie unter der speziellen Veranstaltungshomepage der Kfz-Innung München-Oberbayern:
www.oberbayerische-meister-classic.de 




Samstag, 29. April 2017

Die Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO

Einen Termin lieben viele Autofahrer überhaupt nicht! Es ist der Termin, der auf der Plakette auf dem hinteren Nummernschild angegeben ist und dem Autofahrer signalisiert, dass er mit seinem geliebten fahrbaren Untersatz zur Hauptuntersuchung nach § 29 StVZO muss.

mehr...
Wer sich auf die HU vorbereitet, muss auch keine Angst haben.

Dienstag, 11. April 2017

Die zehn stressfreiesten Autohöfe in Süddeutschland

Entspannter Start in den Osterurlaub
                                                                                                        

Osterurlaub: Müdigkeit am Steuer und damit verbundene Unfälle vermeiden mit INRIX Tipps für erholsame Pausen 


München, 11. April 2017 – Regelmäßige Pausen sind für Fahrer und Mitfahrer wichtig, um durch Müdigkeit verursachten Unfällen vorzubeugen und eine komfortable Reise zu ermöglichen. Untersuchungen zeigen, dass bis zu 20 Prozent der Unfälle auf Hauptverkehrsstraßen durch Müdigkeit am Steuer verursacht werden[i]. Die meisten Osterurlauber planen ihre Fahrtroute im Voraus – aber nur sehr wenige planen im Vorfeld auch ihre Pausen.
Osterurlaub: Müdigkeit am Steuer und damit verbundene Unfälle vermeiden mit INRIX Tipps für erholsame Pausen  


Dr. Graham Cookson, Forschungsleiter bei INRIX, einem Unternehmen für datenbasierte Verkehrsanalysen, sagt: „Sicherheitsexperten empfehlen Fahrern, alle zwei Stunden 15 Minuten Pause einzuplanen. Wenn man dabei auf eine überfüllte Raststätte gerät, ist das frustrierend und kann die Müdigkeit sogar verstärken. Unsere Top 10-Liste der stressfreiesten Autohöfe Süddeutschlands hilft, diese Falle zu vermeiden und die Chance auf eine erholsame Pause zu erhöhen.“

Damit Autofahrer auf der Reise in den Osterurlaub ihre Pausen auf den Straßen in Bayern und Baden-Württemberg optimal planen können, hat INRIX für sie eine Ranking der ruhigsten und stressfreiesten sowie der meistbesuchten Rasthöfe ermittelt. Die beiden südlichsten Bundesländer weisen an Ostern den meisten Verkehr auf, weil Urlauber aus ganz Deutschland in die beliebten Ferienregionen im Süden reisen. Sie besuchen Attraktionen wie das berühmte Schloss Neuschwanstein oder den Europa-Park in Rust, viele fahren weiter nach Österreich, Italien oder Frankreich.

Methode
INRIX analysierte die Reisedaten von Autofahrern auf dem Weg in den Süden in Bayern und Baden-Württemberg an Ostern 2016 und ermittelte die Anzahl an Automobilen, die an Autohöfen in diesen Bundesländern eine Pause einlegten. Auf Basis dieser Daten entwickelte INRIX einen Index, bei dem der Wert „100“ den durchschnittlichen Verkehr über alle Autohöfe hinweg bedeutet. Werte unter 100 verweisen demnach auf unterdurchschnittlich, Werte über 100 auf überdurchschnittlich hoch frequentierte Rastplätze. Ein Autohof mit dem Index 400 ist beispielsweise während des letztjährigen Osterwochenendes vier Mal häufiger angefahren worden als ein durchschnittlich angefahrener Autohof mit dem Index 100.

Empfehlenswert: Der Autohof Rockolding ist der INRIX Top-Tip
Die Liste der stressfreiesten Autohöfe führt Rockolding auf der A9 in Bayern an. Dieser Autohof verzeichnet lediglich sechs Prozent des durchschnittlichen Besucher-Niveaus und ist damit die Top-Empfehlung für eine Pause. Die Raststätte eignet sich für Fahrer, die zwischen Nürnberg, Ingolstadt und Regensburg unterwegs sind. Rockolding ist ein Stadtteil von Vohburg, wo Reisende mit etwas mehr Zeit auch Sehenswürdigkeiten wie die klassizistische Pfarrkirche St. Peter besichtigen oder einen Spaziergang am nahen Donauufer genießen können.

Insgesamt findet man acht der zehn ruhigsten Autohöfe in Bayern (BY), die beiden gelisteten Raststätten in Baden-Württemberg (BW), Bad Krozingen und Mahlberg, belegen den zweiten und dritten Platz. Sie eignen sich besonders für Fahrer auf dem Weg über Freiburg im Breisgau nach Frankreich und in die Schweiz.
               
Top Ten der stressfreiesten Autohöfe in BY/BW zu Ostern 2016

Rang
PLZ
Ort
Index 2016
1
85088
Rockolding (BY)
6.2
2
79189
Bad Krozingen (BW)
10.5
3
77972
Mahlberg (BW)
20.0
4
95152
Selbitz (BY)
20.0
5
91236
Alfeld (BY)
21.5
6
86368
Gersthofen (BY)
23.4
7
89312
Günzburg (BY)
34.4
8
97258
Ippesheim (BY)
34.4
9
95347
Thurnau (BY)
34.4
10
95666
Mitterteich (BY)
38.2



Besser meiden: Autohof Hengersberg ist der meistbesuchte in Süddeutschland
INRIX empfiehlt, Pausen an den ruhigsten Raststätten einzuplanen – und die meistbesuchten eher zu meiden. Wer Wert auf Ruhe legt und sich nur ungern in ewig lange Warteschlangen vor Toiletten oder der Speisentheke einreiht, sollte die im Folgenden genannten Autohöfe eher links liegenlassen. Diese waren laut der Analyse von INRIX in der letzten Osterzeit die am stärksten benutzten Pausenstätten nahe den Autobahnen in Bayern und Baden-Württemberg.

Von den Autohöfen mit den meisten Besuchen liegen sieben in Bayern, gefolgt von drei in Baden-Württemberg. Als beliebtester Autohof in Süddeutschland erwies sich Hengersberg (BY), der vier Mal häufiger angefahren wurde als der Durchschnitt. Mit seiner Lage auf der A3 südlich von Deggendorf wird er vor allem von Fahrern auf dem Weg nach Passau, nach Österreich und in die Tschechische Republik genutzt.

Das Schlusslicht der Top Ten, die Raststätte Aichstetten (BW), wurde in der letztjährigen Osterzeit immerhin noch circa 1,5 mal häufiger besucht als der Durchschnitt aller Raststätten. Den zweiten und dritten Platz in der Beliebtheitsskala belegten die bayerischen Raststätten Geiselwind und Schweitenkirchen. Die drei in Baden-Württemberg liegenden Autohöfe Crailsheim-Satteldorf, Wertheim und Aichstetten unterschieden sich kaum in ihrer Auslastung.

Top Ten der am stärksten frequentierten Autohöfe in BY/BW zu Ostern 2016

Rang
PLZ
Ort
Index 2016
1
94491
Hengersberg (BY)
400.0
2
96160
Geiselwind (BY)
344.6
3
85301
Schweitenkirchen (BY)
290.7
4
92348
Berg – Neumarkt (BY)
229.1
5
95213
Münchberg (BY)
186.6
6
91161
Hipoltstein (BY)
180.4
7
97440
Werneck (BY)
177.1
8
74589
Crailsheim – Satteldorf (BW)
160.9
9
97877
Wertheim (BW)
160.9

Allgemeine Pausen-Tipps für Autofahrer:


  • Um Müdigkeit am Steuer und somit Unfälle zu vermeiden, sollten mindestens alle zwei Stunden 15 Minuten Pause eingeplant werden
  • Beginnen Sie keine lange Urlaubsfahrt, wenn Sie schon müde sind
  • Vermeiden Sie lange Fahrten zwischen Mitternacht und sechs Uhr morgens, wenn der Körper eher auf Schlaf eingestellt ist
  • Wenn Sie merken, dass Sie müde werden, machen Sie eine Pause
  • Sollte das nicht ausreichen, dass Sie sich wieder fit fühlen, schlafen Sie genügend, bevor Sie weiterfahren. Nur so können Sie die Sicherheit am Steuer gewährleisten.

Quelle: Bild und Text: INRIX 






Mittwoch, 29. März 2017

SUV-Sommerreifen im GTÜ-Praxistest


GTÜ und ACE testen aktuelle SUV Sommerreifen

  • Conti geht als Sieger durchs Ziel

  • Elf Sommerreifen der Größe 215/60 R 17 für Kompakt-SUVs

  • mehr dazu auf kfztech.de
Foto: Tschovikov/GTÜ

Donnerstag, 16. Februar 2017

Öffentliche Warnung - Integralhelm Nishua NTX-3

Öffentliche Warnung

Integralhelm Nishua NTX-3  wegen unzureichender Dämpfungswerte verminderte Schutzwirkung bei einem Unfall 


Flensburg, 16. Februar 2017. Aufgrund unzureichender Dämpfungswerte der mangelbetroffenen Helme kann es bei einem Unfall zu einer verminderten Schutzwirkung kommen. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) überwacht die Rückrufaktion Integralhelm Nishua NTX-3 der Firma Detlef Louis Motorrad-Vertriebsgesellschaft mbH seit dem 27.06.2016.  Wegen der eingeschränkten Rückverfolgbarkeit zum Endverbraucher konnten 80 Käufer nicht ermittelt werden. 

Die mangelbetroffenen Helme wurden zwischen dem 1. März 2016 und 3. Juni 2016 vertrieben.  

Der Rückruf betrifft folgende Bestell-Nummern: 
216543 Gr. XS – XXL Nishua NTX-3, Schwarz uni 
216544 Gr. XS – XXL Nishua NTX-3, Schwarz matt 
216545 Gr. XS – XL Nishua NTX-3, Schwarz / Grau / Rot 
216546 Gr. XS – XL Nishua NTX-3, Schwarz / Grau / Weiß 
216547 Gr. XS – XL Nishua NTX-3, Schwarz / Grau / Neongelb 

    

Bei Fragen zur Rückgabe oder Umtausch wenden Sie sich bitte an den Kundenservice der Firma Detlef Louis Motorrad-Vertriebsgesellschaft mbH unter der Rufnummer +49-40-734 193 60* oder melden sich in einer der Filialen. 
* Kostenpflichtiger Anruf zum üblichen Festnetztarif (ggfs. abweichend aus dem Mobilfunknetz) 

Samstag, 11. Februar 2017

Ab 1. Juli: Abgasmessung am Endrohr soll Pflicht werden

10.02.2017 Bonn.  Ab 1. Juli 2017 soll die verpflichtende Abgasmessung am Endrohr in Kombination mit der elektronischen OBD-Prüfung bei der Abgasuntersuchung (AU) wieder für alle Kraftfahrzeuge eingeführt werden.

So steht es im Entwurf zur Änderung der AU-Richtlinie aus dem Bundesverkehrsministerium, der nun den zuständigen obersten Landesbehörden zur Anhörung weitergeleitet worden ist.
Das bisher gültige zweistufige Verfahren für Kraftfahrzeuge mit Erstzulassung ab 1.1.2006 soll damit wieder aufgehoben und in eine generelle Endrohrmessung mit OBD-Prüfung überführt werden.
„Die Einführung der verpflichtenden Endrohrmessung ist ein großer Erfolg intensiver Verbandsarbeit“, lobte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski den Entwurf. „Sie dient dem aktiven Umweltschutz und gibt insbesondere den Autofahrern ein Stück mehr Sicherheit.
Nur auf diese Weise lässt sich verlässlich ermitteln, welche Emissionen letztendlich hinten herauskommen. Das ist allein mit der bisher überwiegend durchgeführten elektronischen OBD-Prüfung nicht möglich.“
Der Richtlinienentwurf sieht außerdem die Verschärfung der Abgas-Grenzwerte vor. Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden.
Mit seinen über 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser modernisierten Abgasuntersuchung. Jährlich werden bundesweit rund 24 Millionen Abgasuntersuchungen durchgeführt. 

Donnerstag, 26. Januar 2017

Bei einer Oldtimer Rallye dabei sein!

Spektakuläres Oldtimer-Wochenende im schönen Berchtesgadener Land !

Die Kfz-Innung München-Oberbayern informiert:

München, 26. Januar 2017. Seien Sie dabei - bei der vierten OBERBAYERISCHEN MEISTER-CLASSIC– der Oldtimer-Rallye des Kraftfahrzeuggewerbes vom 7. bis 9. Juli 2017 ! Freuen Sie sich auf ein entspanntes Rallye-Wochenende für Old- und Youngtimer und automobile Klassiker.


Ihr Oldtimer möchte mal wieder ausgeführt werden oder aber es war schon immer Ihr Traum, einen besonderen Oldtimer auszuleihen? Dann haben wir ein Highlight für Sie.
Verbinden Sie Hobby mit Kurzurlaub und „entfahren“ Sie so dem Alltag mit einem Premium- Paket, bestehend aus traumhaften Rallye-Routen, kulinarischen Höhepunkten und Wellness im 4-Sterne-Hotel. Sie reisen an, entspannen und um den Rest kümmert sich die Kfz-Innung München-Oberbayern. Und wer weiß, vielleicht halten Sie am Ende den Siegerpokal in Händen? Vor allem aber geht es um ein weiteres unvergessliches Wochenende mit  der gelungenen Mischung aus sportlicher Herausforderung, Gesprächen mit Gleichgesinnten und einer Auszeit vom Alltag – so Geschäftsführer Andreas Brachem.

Die Schirmherrschaft übernehmen Staatsministerin Ilse Aigner und Kfz-Präsident Klaus-Dieter Breitschwert. Frau Aigner und Herr Breitschwert wünschen an dieser Stelle allen Teilnehmern gute Fahrt, Erfolg und Spaß.
Die automobilen Schätzchen sind bereit

 
Unter der speziellen Veranstaltungshomepage der Kfz-Innung München-Oberbayern:
finden Interessierte alle Details zur bevorstehenden Veranstaltung sowie Impressionen der Vorjahre. Es kann ein Newsletter bestellt und die Buchung der Teilnahme vorgenommen werden.

Das Starterfeld ist limitiert – sichern Sie sich daher rechtzeitig Ihren Platz und profitieren Sie gleichzeitig vom Frühbucher-Rabatt! Die Rallye-Anmeldung ist ab sofort möglich – Anmeldeschluss ist der 12. Juni 2017  (Achtung: Frühbucherrabatt bis 22. März 2017).

Quelle: Pressemeldung ver Kfz-Innung München-Oberbayern